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Das Hamburg Institute for Advanced Study versammelt als Wissenschaftskolleg herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, ebenso wie Künstlerinnen und Künstler, die in Hamburg einen interdisziplinären Forschungs- und Austauschraum finden sollen. Der interdisziplinäre Diskurs sowie der offene Austausch mit der Gesellschaft sind zwei der zentralen Gründungsprinzipien des HIAS.

Das HIAS fördert Wissenschaft und Forschung in sämtlichen wissenschaftlichen und künstlerischen Bereichen. Dazu betreibt es ein in Hamburg ansässiges, interdisziplinär und international ausgerichtetes Institut in repräsentativer Lage. Mitgliedsinstitutionen des 2019 gegründeten Instituts sind die

Das HIAS beruft in- und ausländische Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftler (Fellows) zur Ausführung selbst gewählter Forschungsvorhaben nach Hamburg.

Die Fellows erhalten durch das HIAS umfassende organisatorische und finanzielle Unterstützung. Dies ermöglicht es ihnen, ungehindert von den Anforderungen ihres sonstigen beruflichen Lebens in einem vollständigen intellektuellen Freiraum ihre Forschungsfragen verfolgen zu können. Unabhängig und an Aufträge nicht gebunden richten sich die Gegenstände der Forschung am HIAS an den Schwerpunkten der ausgewählten Fellows und entlang drängender gesellschaftlicher Herausforderungen der Gegenwart und der Zukunft aus.Mehr anzeigen

Die Gewinnung der Fellows erfolgt sowohl durch Ausschreibung der Fellowships als auch durch persönliche Ansprache durch das Präsidium des HIAS.
Ziel der Zusammensetzung des Kollegiums ist eine in Hinblick auf ihre wissenschaftliche oder künstlerische Disziplin, ihre Herkunftsländer und ihre Karrierephasen möglichst vielfältige und anregende Gruppe von Fellows einzuladen. Besondere Bedeutung wird auch der Förderung vielversprechender, aufstrebender Nachwuchsforscherinnen und -forscher beigemessen.
Die Gründung des HIAS durch thematisch sehr unterschiedlich orientierte wissenschaftliche Institutionen öffnet das inhaltliche Spektrum bewusst für alle wissenschaftlichen Disziplinen und die Künste.Weniger anzeigen

Einbindung in die Hamburger Forschungsinfrastruktur

Größtmögliche Freiheit und Flexibilität

Unterbringung

Leistungen für Familien

Bibliotheksnutzung

Arbeitsmöglichkeiten

Finanzielle Rahmenbedingungen

DAS HIAS nimmt Bewerbungen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aller Karrierestufen sowie von Musikerinnen und Musikern und bildenden Künstlerinnen und Künstlern entgegen. Wichtigste Bedingungen für einen Fellow-Aufenthalt am HIAS sind intellektuelle Neugier, Interesse an fremden Disziplinen und Bereitschaft zum Gespräch auch jenseits des eigenen Fachgebiets. Als ideale Kandidaten werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Künstlerinnen und Künstler erachtet, die Grundannahmen ihrer Disziplin reflektieren und theoretisch oder konzeptionell arbeiten. Bewerbungen von Bewerbungen von Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern bzw. Nachwuchskünstlerinnen und Nachwuchskünstlern sind ausdrücklich willkommen.

Die Fellows leben und arbeiten während der Laufzeit ihrer HIAS-Fellowship in Hamburg. Forschungen oder Projekte, die eine dauernde Abwesenheit erfordern (in Laboren, Archiven oder anderen Einrichtungen außerhalb Hamburgs), sind für eine Fellowship daher nicht geeignet.

Um zu gewährleisten, dass Fellows den Wissenschaftsstandort Hamburg mit ihrer auswärtigen Perspektive und Expertise bereichern, sind in der Metropolregion Hamburg tätige Personen von der Berufung als Fellows ausgeschlossen.

Bewerben

Annahmekriterien

Bewerberinnen und Bewerber sollten in ihrer jeweiligen Disziplin international sichtbar sein, ihre Kreativität und Innovationsfähigkeit unter Beweis gestellt haben und dazu bereit sein, sich in einer Gemeinschaft von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Künstlerinnen und Künstlern der Reflexion und Lösung von Problemen zuzuwenden und diese mit der Hamburger Stadtbevölkerung in Vorträgen und anderen Veranstaltungsformaten zu diskutieren.

Öffnung in die Hamburger Gesellschaft

Das HIAS und seine Fellows wirken durch gezielte Formate in die Hamburger Öffentlichkeit. Mit der Auftaktkonferenz „Hamburger Horizonte – Wissenschaft trifft Gesellschaft“ in Kooperation mit der Körber-Stiftung besteht ein jährliches Format, das dem HIAS die Möglichkeit bietet, mit der Stadtöffentlichkeit über neueste wissenschaftliche Erkenntnisse im gesellschaftlichen Kontext zu diskutieren.

Zur Förderung eines kontinuierlichen Austauschs der Fellows untereinander sowie zu ihrer Vernetzung innerhalb der Hamburger Wissenschaftscommunity wird das HIAS Vorträge und Symposien zu Fragen und Erkenntnissen durchführen, die im HIAS gewonnen wurden.

Gremien

Vorstand

Prof. Dr. Hendrik Brinksma Vorsitzender
Präsident der Technischen Universität Hamburg

Prof. Martin Köttering
Präsident der Hochschule für bildende Künste Hamburg

Prof. Dr.-Ing. habil. Prof. E.h. Edwin J. Kreuzer
Präsident der Akademie der Wissenschaften in Hamburg

Prof. Dr. Dr. h.c. Dieter Lenzen
Präsident der Universität Hamburg

Dr. Anna Neubauer Generalsekretärin
Kanzlerin der Hochschule für bildende Künste Hamburg

Präsidium

Präsidiumssprecher
Professor Dr. Frank Fehrenbach

Prof. Dr. Frank Fehrenbach ist Professor am Kunstgeschichtlichen Seminar der Universität Hamburg, wohin er 2013 auf eine Humboldt-Professur berufen wurde. Zuvor war er ab 2005 als Senior Professor an der Harvard University tätig. Seit 2018 fungiert er als Co-Sprecher der DFG-Kollegforschungsgruppe „Imaginarien der Kraft“ an der Universität Hamburg.
Frank Fehrenbach wurde 1995 an der Universität Tübingen promoviert und habilitierte sich 2003 an der Universität Basel.

Professorin Dr. Lorraine Daston

Prof. Dr. Lorraine Daston war bis 2019 Direktorin des Max-Planck-Instituts für Wissenschaftsgeschichte in Berlin, dem sie seit 1995 angehört. Sie ist Gastprofessorin im Committee on Social Thought an der University of Chicago und Honorarprofessorin für Wissenschaftsgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin.
Lorraine Daston promovierte 1979 in Wissenschaftsgeschichte an der Harvard University und hat seitdem an den Universitäten Harvard, Princeton, Brandeis und Göttingen gelehrt.

Professor Dr. Jörg Hacker

Prof. Dr. Jörg Hacker war von 2010 bis 2020 Präsident der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften und von 2008 bis 2010 Präsident des Robert Koch-Instituts. Von 2003 bis 2009 war er als Vizepräsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft tätig.
Nach seiner Promotion in Biologie an der Universität Halle im Jahre 1979 und Habilitation in Mikrobiologie an der Universität Würzburg im Jahre 1986 war Jörg Hacker von 1988 an Professor für Mikrobiologie in Würzburg.

Professorin Dr. Margret Wintermantel

Prof. Dr. Margret Wintermantel war von 2012 bis 2019 Präsidentin des Deutschen Akademischen Austauschdiensts und von 2006 bis 2012 Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz. Zuvor fungierte sie seit 2002 als Präsidentin der Universität des Saarlandes.
Nach einem Studium der Psychologie und Publizistik an der Universität Mainz wurde Margret Wintermantel 1972 zur Dr. rer. nat. promoviert, 1986 habilitierte sie sich im Fach Psychologie an der Universität Heidelberg. 1992 wurde sie zur Universitätsprofessorin für Sozialpsychologie an der Universität des Saarlandes berufen.

Geschäftsstelle

Dr. Anna Neubauer
Generalsekretärin
anna.neubauer@hias-hamburg.de

Sonja Gräber-Magocsi, PhD
Wissenschaftliche und Administrative Koordination
sonja.graeber-magocsi@hias-hamburg.de
Tel.: ++4940 428 38 -4475

Dr. Astrid Bothmann-Lucko
Wissenschaftliche und Administrative Koordination
astrid.bothmann-lucko@hias-hamburg.de
Tel.: +4940 428 38 - 2193

Satzung